• 21.06.2015

Sommer Sonne Sonnenschein

Sie weckt die Lebensgeister. Plötzlich ist alles leichter, schöner und lustvoller. In der Sonne fühlen wir uns sofort wohler. Der Grund: Fällt Tageslicht auf die Netzhaut des Auges, kurbelt die Hirnanhangsdrüse die Serotonin-Produktion an. Damit der Körper auch wieder vermehrt Vitamin D bildet, das unser Immunsystem stärkt und wichtig für viele Körpervorgänge ist, reicht schon 30 Minuten an der frischen Luft. Wichtig dabei, Sonne an die Haut lassen.

 Das durch die Sonnenstrahlung generierte Vitamin D kann aber noch mehr: Neben der positiven Wirkung auf die Psyche beugt es Bluthochdruck, Entzündungen, diversen Krebsarten und altersbedingte Demenz vor.

Doch bei all den positiven Wirkungen, die Sonne hat auch ihre Schattenseiten: Die meisten Schäden an unserer Haut und auch ein wesentlicher Teil der Hautalterung gehen auf die Sonneneinstrahlung, genauer auf UV-A- und UV-B-Strahlen zurück.

Obwohl zahlreiche Aufklärungskampagnen immer wieder vor den Risiken von UV-Strahlen warnen, ist die Zahl der Hautkrebserkrankungen nicht rückläufig. Sonnenschutz ist für viele immer noch ein Thema für den Urlaub am Strand. Dabei ist unsere Haut jeden Tag UV-Strahlen ausgesetzt, selbst wenn die Sonne gerade nicht strahlend vom Himmel lacht. Sogar durch die tägliche Autofahrt bei Sonnenschein können über die Jahre Hyperpigmentierungen und andere Hautschäden entstehen.

Wie lange Sie ungeschützt in der Sonne bleiben können und welche Schutzmaßnahmen für Sie die richtigen sind, hängt von folgenden Faktoren ab:

• Ihrem Hauttyp.

• Von der Dauer des Sonnenaufenthaltes.

• Von der Höhe des UV-Indexes.

Wieviel Sonne Ihr Hauttyp ungeschützt verträgt und welchen Lichtschutzfaktor in der Creme sie benötigen, ist abhängig von ihrer Eigenschutzzeit. Ein hellhäutiger Nordeuropäer mit Sommersprossen und blauen Augen hat z.B. eine Eigenschutzzeit von ca. 4-8 Minuten.

Bei Verwendung von Sonnenschutzmitteln errechnet sich die maximale Verweildauer in der Sonne durch Multiplikation der Eigenschutzzeit mit dem Lichtschutzfaktor des Sonnenschutzmittels.

Die Haut vergisst nichts

Sich intensiv und ungeschützt UVA und UVB Strahlen auszusetzen, hat nicht nur eine akute Wirkung, sondern kann zu Langzeitschäden bis hin zu gefährlichem Hautkrebs führen. Ein Sonnenbrand ist schnell verheilt und „ oberflächlich“ ist Ihrer Haut nichts anzusehen, doch die Haut sammelt und ein einmal sichtbarer Schaden ist kaum wieder rückgängig zu machen.

Doch was bewirken die UV Strahlen und wie unterscheiden sie sich?

 

UVB-Strahlung

Schon lange gelten die kurzwelligen UVB-Strahlen als besonders gefährlich. Sie dringen in den oberen Hautbereich ein und sorgen für unsere Bräune - oder Sonnenbrand. Sie gelten als Verursacher von Hautkrebs. Zudem sind sie dafür verantwortlich, dass sich unsere schützende Hornschicht, an der Hautoberfläche verdickt und sich dadurch die so genannte Lichtschwiele bildet.

UVA-Strahlung

Die langwelligeren UVA-Strahlen dringen tiefer in die Haut ein und greifen das elastische Bindegewebe an, weshalb die Haut schneller altert und Flecken und Falten bildet. Auch sie erhöhen das Krebsrisiko, da sie tiefliegenden Zellschichten angreifen. Zudem sind sie für Hautausschläge und Sonnenallergie verantwortlich. Künstlich erzeugte UV-A-Strahlung wird in Solarien eingesetzt. Sonnenschutzmittel müssen nach einer neuen EU-Verordnung neben dem UVB-Schutz auch einen UVA-Schutz aufweisen, der mindestens ein Drittel des angegebenen Lichtschutzfaktors beträgt. Produkte mit ausreichendem UVA-Schutz erkennt man an einem kreisrunden Siegel mit den Buchstaben "UVA"

Wer seine Haut liebt, der cremt!

Dick auftragen und nicht sparen, das ist beim Sonnenschutz ganz wichtig. Haaransatz, Ohren, Oberlider, Nacken oder auch die Ellenbogen sollten nicht vernachlässigt werden. Um unsere Haut zeitgemäß und ausreichend zu schützen, ist ein Lichtschutz in unserer täglichen Gesichtspflege unumgänglich. Nur so kann dauerhaft Faltenbildung und Pigmentstörungen vorgebeugt werden.

Bitte bedenken Sie:

... Kinderhaut zehnmal dünner als Erwachsenenhaut ist.

... in der Nähe des Äquators die Sonne bis zu 60% strahlungsintensiver ist.

.... In der Mittagszeit die Sonnenstrahlung am intensivsten ist.

... der Mann sich nicht weniger schützen muss als die Frau. Auch wenn der Mann von Natur aus eine etwas dickere, resistentere Haut hat,

 

Grundsätzlich gilt: Es gibt nach den neuen EU-Richtlinien nur noch vier LSF-Klassen sowie acht Lichtschutzfaktoren: Basis (6 und 10), mittel (15, 20, 25), hoch (30, 50), sehr hoch (50+).

Die meisten Sonnenschutzprodukte im Handel nutzen chemische Filter, die das UV-Licht bündeln und als Wärmestrahlen in die Haut leiten. Dadurch können Hautreizungen und allergische Reaktionen entstehen.

Die Alternative: Sonnencremes auf physikalischer Basis arbeiten mit Mikropigmenten, die sich beim Auftragen als hauchdünne Schicht auf die Haut legen und die UV-Strahlen wie ein Spiegel reflektieren. Anders als bei den chemischen Mitteln, werden die Inhaltsstoffe hier nicht von der Haut aufgenommen und sind somit verträglicher. Allerdings müssen sie ausreichend dosiert und nach dem Sport erneut aufgetragen werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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  • 23.04.2015

Steht Ihnen der Stress ins Gesicht geschrieben?

 

 

Brennen, Reizungen und Rötungen sind die offensichtlichen Anzeichen für eine „gestresste“ Haut. Die Auslöser dieser Symptome sind hingegen weniger klar: Genetische Faktoren, Hormone, Stress, irritierende Chemikalien, Nahrungsmittel und sogar aggressive Peelings können den hochempfindlichen Zustand der Haut noch verstärken. Auch die kalte Jahreszeit hinterlässt ihre Spuren, gerade jetzt ist sie besonders empfindlich und trocken.

Wichtig ist es zu unterscheiden: Empfindliche Haut ist genetisch bedingt, Sensibilisierte Haut wird durch Umweltbelastungen, Stress und Chemikalien ausgelöst.

 

Die Zunahme einer sensibilisierten Haut ist ein Trend, den man seit Längerem in den Industrieländern beobachten kann. Dabei handelt es sich um kulturelle und verhaltensbedingte Einflüsse. Die Folge von Reizungen, Rötungen und Brennen sind Entzündungen. Bei gleichzeitigem Verlust der Schutzbarriere leidet die Gesundheit der Haut und sie wird hochempfindlich.

„ Sensibilisierte Haut“ ist ein weiter Begriff und daher ist es umso wichtiger die Ursachen genau zu unterscheiden.

Immunogene Entzündung

Diese Hautentzündungen werden durch das Immunsystem ausgelöst und von Fremdstoffen wie Pollen oder künstlichen Duftstoffen verursacht.

Neurogene Entzündung

Die Sensibilisierung oder Entzündung der Haut wird vom Nervensystem ausgelöst und kann die Folge von Umweltbelastungen, Chemikalien oder körperlichen und emotionalem Stress sein. Auch Die Hautkrankheit Rosazea ist die Folge einer neurogenen Entzündung.

Verlust der Schutzbarriere

Ist der häufigste Grund einer Sensibilisierten Haut. Übermäßige Peeling Anwendungen, intensiver Einsatz von Wasser und Seife, ausgiebige Sonnenbäder und sogar psychischer Stress können die Schutzbarriere der Haut beeinträchtigen und so die Toleranz gegenüber potentiellen Stressfaktoren herabsetzen, was wiederum zu Sensibilisierung und Reizungen der Haut führt. Die Hautbarriere ist nicht mehr intakt, Fremdkörper können deshalb tief in die Haut gelangen und das Immunsystem herausfordern. Dadurch reagiert es deutlich heftiger als unter „normalen“ Umständen. Das Ergebnis: Man reagiert auf Stoffe mit Rötungen, die bei intakter Haut bestens vertragen werden. Dieser Zustand ist aber auch gefährlich, da sich das Immunsystem auf viele fremde Stoffe einstellen kann, denen es bei intakter Haut niemals begegnen würde. Allergien können die Folge sein.

Wird die Haut mit zu vielen und Lipidhaltigen/Wirkstoffreichen Produkten „ überpflegt“ kann eine sogenannte periorale Dermatitis, auch Stewardessen-Krankheit genannt, entstehen. Die natürliche Hautbarriere leidet und kann Feuchtigkeit nicht mehr richtig speichern. Die Haut ist nicht mehr in der Lage eigene Fette und Lipide herzustellen. Sie trocknet aus und reagiert gereizt. Der Hautausschlag mit kleinen roten Bläschen zeigt sich besonders im Nasen, Mund-Kinn Bereich.

Bei einer empfindlichen/sensiblen Haut kommt es vor allem darauf an, die natürliche Schutzbarriere der Haut zu stärken und bei Bedarf zu erneuern, sodass Keime und andere Schädlinge nicht so leicht in die Oberfläche eindringen können. Alkalische Seifen und andere aggressive Reinigungsmittel greifen den Säureschutzmantel an und sind daher weniger geeignet.

Pflegeprodukte sollten nur wenige, dafür hochwertige Inhaltsstoffe enthalten, von denen keiner als möglicher Allergieauslöser bekannt ist. Auf Duft und Parfüm in Pflegeprodukten sollte am besten verzichtet werden. Wer Naturkosmetik verwenden möchte, sollte bei ätherischen Ölen aufpassen, denn sie dringen tief in die Haut ein und können damit Allergien auslösen, bzw. Hautirritationen hervorrufen. Vorsicht ist auch bei Fruchtsäuren geboten, sie können die Haut noch empfindlicher und „ dünner“ machen. Gerade bei einer sensibilisierten Haut sollte täglich ein Sonnenschutz, ohne chemischen Lichtfilter, verwendet werden. Besser: mineralischer Sonnenschutz mit Titanoxid, der sich wie ein Schutzfilm auf die Haut legt und die UV-Strahlung reflektiert.

 

 

 

 

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  • 23.04.2015

Die "neue" Hosenform ist vor allem in der kommenden Herbst/Winter Saison eine willkommene Alternative zum Rock. Wer aber nicht bis zum nächsten Winter warten möchte, für den haben wir eine ultraleichte Culotte von der Firma SET, in  Denimoptik. Ihre Kunstfasermischung macht sie unfassbar bequem und pflegeleicht.

Aber was ist überhaupt eine Culotte und wie trägt man sie?

Wie in der aktuellen InStyle beschrieben, ist die klassische Culotte ein Mix aus Midirock und Bundfaltenhose. Sie hat ein weites Bein, einen hohen Bund, meist im 5 Pocket Stil. Wichtig ist die Passform: Eine Culotte sollte bis zur Wade reichen und locker fallen. Da eine Culotte optisch die Beine verkürzt, sind hohe Absätze oder Plateau Schuhe zu empfehlen.

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  • 18.11.2014

Cape und Poncho – die Mode Überraschung in diesem Herbst

Der Herbst 2014 beschert uns bisher reichlich warme Herbsttage. Was ziehe ich nur an… es ist zu kalt für eine leichte Übergangsjacke, aber auch zu warm für den Woll- bzw. Daunenmantel. Jetzt ist ein Poncho und ein Cape der ideale Begleiter und liegt zusätzlich absolut im Trend.

Aber was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem Cape und einem Poncho?

Ponchos sind rundum geschlossen, haben nur einen Halsausschnitt zum über-den-Kopf-ziehen. Capes sind vorn offen und werden über die Schultern gelegt.

Wir finden Capes und Ponchos wahnsinnig praktisch, da man sie eigentlich über alles drüberziehen kann und selbst der viel zu dicke Pullover seinen Platz darunter findet. Kein gezippel unter zu engen Mantelarmen, denn das ist das Besondere an einem Cape/Poncho – er hat keine Ärmel. Toll sehen edle Capes aus weichen Wollmaterialien zu schmalen Hosen und Röcken aus. Aber auch sportlich zu Jeans oder den aktuellen Lederleggins lassen sie sich gut kombinieren.

Kleine Frauen sollten lieber nach kurzen Modellen fragen die nur bis über den Po reichen und zusätzlich Schuhe mit Absätzen tragen. Große Frauen können beherzt in lange Modelle schlüpfen und sie auch zu den alltagstauglichen Jogginghosen kombinieren.

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